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Straubinger Briefmarken

 

Zum 80 jährigen bestehen des Agnes Bernauer Festspielverein wurden vier Portocards aufgelegt.

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Sondermarke 1100 Jahre Straubing aus dem Jahre 1997

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Sondermarke zu 200 Jahre Gäubodenvolksfest Straubing  aus dem Jahre 2012

Das Gäubodenvolksfest Straubing, „A Trumm vom Paradies“, dichtete 1927 Heimatschriftsteller Max Peinkofer treffend und gültig. Wohl kaum ein anderes Ereignis prägt die Stadt Straubing und die umliegende Region mehr als das jährlich im August stattfindende Gäubodenvolksfest.
Hervorgegangen aus dem ersten Landwirtschaftsfest im Jahre 1812, hat sich das Gäubodenvolksfest mittlerweile zum zweitgrößten Volksfest in Bayern entwickelt und kann 2012 seinen 200.Geburtstag feiern.
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 Ulrich Schmidl bzw. Schmidel, in den Quellen auch Utz Schmidl (* 1510 in Straubing; † 1580/1581 in Regensburg) war ein deutscher Landsknecht in Diensten der Konquistadoren, Patrizier, Entdecker, Chronist und Ratsherr. Schmidl ist, neben Hans Staden, einer der wenigen Landsknechte, die ihre Erlebnisse niedergeschrieben haben.
Ulrich Schmidl wurde um 1510 als einer von drei Söhnen des angesehenen Straubinger Patriziers und Bürgermeisters Wolfgang Schmidl gebohren. Über seine Jugend ist wenig bekannt.
Erst ab 1534 erfahren wir mehr über Schmidl, als er sich als Landsknecht unter Pedro de Mendoza von Cádiz in Spanien aus zusammen mit rund 3000 anderen Soldaten an einer Expedition in das heutige Argentinien (Río de la Plata) beteiligte. Schmidl lebte und kämpfte dort fast 20 Jahre und wurde zu einem Mitbegründer vonBuenos Aires in Argentinien im Februar 1535 und Asunción in Paraguay. Seine Reise führte ihn über den Río Paraná und Río Paraguay ins heutige Paraguay. Von dort unternahm er mehrere Expeditionen in den Gran Chaco, die ihn bis hoch ins südöstliche Bolivien führten. Über seine Erlebnisse am Río de la Plata verfasste er 1567 einen Bericht in deutscher Sprache, der als wahrhafftige Historien einer wunderbaren Schiffahrt 1599 in Nürnberg
veröffentlicht wurde, wodurch er zusammen mit Álvar Núñez Cabeza de Vaca zum ersten Geschichtsschreiber Argentiniens und Paraguays wurde.
Die Lage der Konquistadoren war von ständigem Hunger bis zum Kannibalismus geprägt. Die Eroberungszüge brachten wenig ein und die Sterberate war sehr hoch. Schmidl beschreibt die Brutalität der Raubzüge in den Indianergebieten. Aufgrund der geringen Beute bekämpften sich die Konquistadoren auch untereinander. Die Raubzüge gingen bis Peru. Schmidl selbst beschreibt sein Verhalten als Landsknecht, das ein ständiges Töten, ein Kampf um Beute und die Versklavung von Indianern war.
Motiviert durch einen Brief seines Bruders Thomas kehrte Schmidl am 26. Januar 1554[ mit wenigen Beutestücken nach Straubing zurück. Thomas starb am 20. September 1554, und Ulrich erbte das Vermögen seines verstorbenen Bruders und wurde Ratsherr. Weil er sich zum Luthertum bekannte, musste er jedoch Straubing verlassen und ging 1562 nach Regensburg, wo er es bis zu seinem Tod 1579 zu großem Reichtum brachte.

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Joseph Fraunhofer, seit 1824 Ritter von Fraunhofer (* 6. März 1787 in Straubing geboren; † 7. Juni 1826 in München) war ein deutscher Optiker und Physiker. Er begründete am Anfang des 19. Jahrhunderts den wissenschaftlichen Fernrohrbau. Ein Objektivtyp, das Fraunhofer-Objektiv, wurde nach ihm benannt.
Seine hervorragendste Leistung besteht in der Verbindung von exakter wissenschaftlicher Arbeit und deren praktischer Anwendung für neue innovative Produkte. Mit dieser Denkweise wurde Joseph von Fraunhofer zum Vorbild und Namensgeber der heutigen Fraunhofer-Gesellschaft.
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Sondermarke zur Totentanzkapelle aus dem Jahre 2012

Die Kirche St. Peter in Straubing ist eine romanische Basilika. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet und zeichnet sich durch ihre beiden Skulpturen-Portale aus. Der umliegende Friedhof enthält eine Reihe von Kapellen, insbesondere die Totenkapelle, die mit einem Zyklus von Darstellungen des Totentanzes des Rokoko-Künstlers Felix Hölzl verziert ist.Die Totenkapelle, erbaut 1486; Sie hat wahrscheinlich die größte künstlerische Bedeutung, die aufgrund ihres umfangreichen Zyklus’ von Gemälden den Totentanz repräsentiert. Die Fresken wurden durch den Rokoko-Künstler Felix Hözl († 1774), einem Einwohner von Straubing im Jahr 1763 geschaffen. Der Zyklus ist der Vermerk der Behandlung eines vorwiegend mittelalterlichen Themas im 18. Jahrhundert.

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Die Toten- oder Seelenhauskapelle wurde 1486 durch den Stadtmeister Konrad erbaut. 1763 wurden die in der Nord- und Ostseite der Gruft befindlichen mehrreihigen Mauernischen zur Aufnahme von Särgen eingebaut. Vorher diente die Gruft wohl als Ossuarium (Beinhaus). Im selben Jahr bemalte Felix Hölzl die Wände des Langhauses mit einem Totentanz, der jeweils mehrere Szenen zusammenfasst und die Wände erfüllt. Die Ausstattung des Chores erfolgt wohl zu gleicher Zeit.

 

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Carl Spitzweg wurde am 5. Februar 1808 in Unterpfaffenhofen, heute einem Ortsteil der Stadt Germering, geboren. Seine Mutter – Franziska Spitzweg (geb. Schmutzer) – gehörte als Tochter eines reichen Früchtegroßhändlers dem Großbürgertum Münchens an. Carls Vater – Simon Spitzweg – stammte aus dem Dorf Unterpfaffenhofen nahe der Stadt Fürstenfeldbruck im heutigen Landkreis Fürstenfeldbruck (in Oberbayern), wo seine Familie zu Reichtum gekommen war. Er war ein gebildeter Materialwarenhändler, der in München auch durch seine politische Tätigkeit zu Achtung und Ansehen gelangte.1829 arbeitete er in der Löwenapotheke der Stadt Straubing, wo er ein Jahr zusammen mit Theaterleuten und Malern verlebte. In diesem Jahr starb der älteste Bruder als Kaufmann im ägyptischen Alexandria.

 

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Sondermarke zu den Agnes Bernauer Festspiele 2011

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Sonderbrief  von 1940

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Zum Jubiläumsjahr des Stadtturm Straubing, gab der „Philatelisten-Club Straubing“ eine Briefmarke Individuell heraus, mit dem Aquarell-Bild „Straubing Impressionen“ von Helga Schramm.